Auch wenn wir erst kürzlich im Rahmen der Vorstellung einer Bewertungsplattform für Hochschulen über die Universität und Ihrer Weiterempfehlungsrate von 93 Prozent berichtet haben, kam nun ein Vorfall an das Tageslicht, den man an einer Universität wohl keinem Doktoranden wünscht.

Der Elektrotechniker & Doktorand Mohamed El-Darawy gehörte zur Nachwuchselite und sein Land investierte in ihn, später arbeitete er quasi vier Jahre umsonst. Der inzwischen 41-Jährige Familienvater ist nun hoch verschuldet, steht vor dem Nichts und sein Visum läuft am 8. Februar aus.

Vieles deutet darauf hin, dass der betreuende Professor des entsprechenden Lehrstuhls der Uni Paderborn seiner Fürsorgepflicht massiv vernachlässigt hat und die Zulassung zum Promotionsverfahren durch immer wieder neue Arbeitspakete verschieben wollte. Selbst in der Uni-Leitung und Wissenschaftler-Personalrat fand der Doktorand Fürsprecher, welche ihm jedoch kaum weiterhelfen konnten, denn Professoren sind in ihren Entscheidungen durch die Wissenschaftsfreiheit gedeckt.

Präzise Schilderung der Chronologie in der NW >

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