In einem aktuellen Mietpreis-Check des Immobilienportals Immowelt wurden kleine Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmeter in deutschen Uni Städten untersucht. Demnach sind die Kaltmieten kleiner Wohnungen in Paderborn binnen eines Halbjahres um 11 Prozent gestiegen. Entsprechend der 65 analysierten Uni Städte liegt Paderborn damit auf Platz 9 derjenigen Städte, mit den größten relativen Kaltmieten-Steigerungen.

Lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis zwischen März und August 2015 noch bei 9,00 €/m² lag er zwischen September 2015 und Februar 2016 bereits bei 10,00 €/m². Einziger Trost, wenn man denn so will: Unser Nachbar Bielefeld ist mit 8,70 €/m² vorher nun ebenso auf 10,00 €/m² (+15 Prozent) aufgeschlossen. Darüber hinaus haben sich die Mietpreise in knapp 70 Prozent aller zur Analyse herangezogenen Uni Städte gesteigert.

Mehrere tausend Wohneinheiten Fehlen

Dabei geben die Berechnungen der Paderborner CDU nicht unmittelbar Grund zur Hoffnung. Allein in den nächsten fünf Jahren dürften in Paderborn entsprechend des prognostizierten Bedarfs mehrere tausend Wohneinheiten fehlen.

Berechnungsgrundlage des Mietpreis-Check

Für die Auswertung wurden die Mietpreise der deutschen Universitätsstädte mit mehr als 10.000 Studierenden untersucht. Verglichen wurden die Mieten von 26.700 Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern Wohnfläche. Die Preise geben den Median der Kaltmieten bei neu zu vermietenden Wohnungen wieder, die zwischen März 2015 und August 2015 (Sommersemester) sowie September 2015 und Februar 2016 (Wintersemester) auf immowelt angeboten wurden. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

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