Gestern war der Startschuss für den ersten Bauabschnitt zur Revitalisierung der Königsplätze. Aus Sicherheitsgründen halten während des Rückbaus von einem Teil der Betondecke für ca. zwei bis drei Wochen keine Busse mehr in der Zentralstation und der Imbiss Broer ist mit einem mobilen Verkaufsstand in der Nähe der Buchhandlung Linnemann-Mehr als Bücher umgezogen. Alle weiteren Geschäfte in der Königstraße sind weiterhin erreichbar. Die technische Beigeordnete Claudia Warnecke erklärte, dass durch die strategisch gewählten kleinen Bauabschnitte Kundenströme und Erreichbarkeit der Geschäfte an den Königsplätzen so wenig wie möglich beeinträchtigt werden sollen.

In den nächsten drei Jahren sollen rund 13 Millionen Euro in die Revitalisierung der Königsplätze fließen. Ein Großteil davon wird durch Städtebaufördermittel finanziert. Aber auch die Eigentümer werden durch das Kommunalabgabengesetzes NRW an den Kosten beteiligt.

Michael Dreier, Bürgermeister der Stadt Paderborn:

„Über die nächsten Jahre wird Neugestaltung der Königsplätze das größte städtische Bauprojekt direkt im Herzen der Paderborner Innenstadt sein. Unser Ziel ist es, mit der Revitalisierung dieser zentral gelegenen Plätze die entscheidenden Impulse für eine positive Entwicklung des gesamten Quartiers zu setzen. Wer diese Plätze künftig besucht, soll sich wieder wohl fühlen und ein vielfältiges Angebot an Einzelhandel und Gastronomie genießen können.“

Ferdinand Klingenthal, Textilhaus Klingenthal Paderborn, Vorsitzender der Standortgemeinschaft Königsplätze Paderborn e.V.:

„Als Einzelhändler und Immobilieneigentümer direkt an den Königsplätzen habe ich die Entwicklung der Königsplätze von Beginn an miterleben und beobachten können. Es ist jetzt an der Zeit etwas zu unternehmen, um das Quartier wieder nach vorne zu bringen. Die Königsplätze müssen eine 1a-Lage in der Stadt werden; sie haben das Potential dazu. Ich freue mich, dass durch die Umbaumaßnahmen die Attraktivität des Quartiers und damit auch die Situation für die Einzelhändler vor Ort deutlich verbessert wird.“

Roland Forner, Bauleiter, Straßen- und Brückenbauamt Stadt Paderborn:

„Es ist eine ganz besondere Herausforderung die Königsplätze mit ihrer robusten und kompakten Bauweise so umzubauen, dass sie den heutigen Ansprüchen genügen. Dabei müssen verschiedenste Fachplanungen wie der Hochbau, der Kanalbau, der Leitungsbau, die Entwässerung sowie die Freiraumplanung und die Planung für die Statik abgestimmt und koordiniert werden. Aber auch die Pläne der Eigentümer vor Ort müssen berücksichtigt werden und es muss sehr behutsam umgebaut werden, um die Kundenströme vor Ort so wenig wie möglich einzuschränken.“

Mehr Informationen zu den neuen Königsplätzen:

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