Um den Zustrom von Flüchtlingen zu bewältigen, geraten bei der Suche nach Notunterkünften immer ungewöhnlichere Orte in den Fokus. Ab dem 3. August sollen nun 150-200 Personen in der Eissporthalle Mönkeloh einziehen, wie die Stadt Paderborn in einer Pressemitteilung bekannt gab. Die Bezirksregierung Detmold hatte die Stadt Paderborn gebeten kurzfristig eine Notunterkunft für Asylsuchende einzurichten. Damit geht erstmals die gesamte Projektverantwortung für Einrichtung & Koordination einer Notunterkunft auf die Stadt Paderborn über.

Bürgermeister Michael Dreier: „Ein großes Dankeschön möchte ich insbesondere an das Unternehmen Michels richten, das uns die Halle vermietet, sowie auch an die Johanniter Unfallhilfe und allen anderen Helfern. Für die Stadt ist das Projekt eine enorme Herausforderung, die wir nur gemeinsam lösen können. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener städtischer Fachämter sind an der Umsetzung tatkräftig beteiligt.“

Die Betreiber der Paderborner Eisbahn gehen jedoch von einer Zwischenlösung aus. Die Eishalle soll, wie eine Nachfrage der Neuen Westfälischen bestätigte, wie geplant zum 3. Oktober 2015 eröffnet werden.

Anzeige