Der Bürgermeister Michael Dreier hat beim traditionellen Neujahrsempfang rund 200 Gäste im Paderborner Rathaus begrüßt. Zum Neujahrsempfang waren Vertreter aus Politik, Kirche, Stadt, Behörden, Wirtschaft, Vereinen und Hochschulen eingeladen worden.

„Paderborn entwickelt sich weiterhin sehr positiv – das sagen die Prognosen zum Bevölkerungswachstum, das bestätigt die wirtschaftliche Entwicklung oder etwa die Entwicklung der Beschäftigung“ so Michael Dreier.

Neben kulturellen Themen z.B. dem Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ im Heinz-Nixdorf-Museumsforum, dem sportlichen Blick auf die bevorstehende Einweihung des Nachwuchsleistungszentrums des SC Paderborn wurde auch auf die Hiobsbotschaften für den IT-Standort Paderborn rund um die Schließung von Fujitsu, die Insolvenz von Periscope sowie die Fusion von Wincor Nixdorf mit dem amerikanischen Diebold-Konzern geblickt.

[…]„Aber wir müssen den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern mit Selbstbewusstsein in die Zukunft schauen und auf unsere Stärken setzen.“ Die Stadt Paderborn sei ein stabiler Wirtschaftsstandort mit besten Voraussetzungen und einer positiven Zukunftsprognose.

Zugpferd des Wirtschaftsstandorts und auch der Bildungslandschaft sei die hiesige Universität mit ihren rund 20.000 Studierenden. In punkto Bildung kam der Bürgermeister auch auf die breit aufgestellte Schullandschaft in der Stadt Paderborn zu sprechen und teilte mit, dass für das kommende Jahr insgesamt etwa 20 Millionen Euro für bauliche investive Maßnahmen an Schulen und im Sport vorgesehen seien. Zudem sei das U3-Ausbauprogramm weitestgehend abgeschlossen.[…]

Ganz bewusst kam Dreier erst zum Ende seiner Rede auf die Flüchtlingssituation zu sprechen, gab Einblick in die Zahlen, bewältigten und bevorstehenden Herausforderungen und freute sich über die breite Einigkeit zu allen Fragen der Flüchtlingspolitik, die es in der Stadt – und auch in der Politik – gegeben habe.

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