Nachdem am 4. März 2016 gegen 15 Uhr eine Bombendrohung am Paderborn-Lippstadt Airport ausgesprochen wurde, musste der Flugbetrieb bis 18 Uhr eingestellt und die öffentlich zugänglichen Gebäudeteile evakuiert werden.

Daraufhin wurden 180 Fluggäste auf dem Weg nach Palma de Mallorca vorrübergehend in einem nahe gelegenen Hotel untergebracht. Diese konnten Ihre Weiterreise nach Palma noch am selben Tag um 20 Uhr antreten, nachdem Polizisten mit Spürhunden den Flughafen abgesucht hatten und Entwarnung gaben. Zunächst vermutete man eine Frau als Trittbrettfahrer.

11-jähriger Junge erlaubte sich einen teuren Scherz

Nun konnte die Polizei über Telefondatenanalysen einen 11-jährigen Jungen aus Paderborn als Tatverdächtigen der Bombendrohung ermitteln, der sich nun einem Verfahren gegenüber der Staatsanwaltschaft stellen muss.

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