Der japanische Computer-Konzern Fujitsu will sich bis Ende Dezember 2016 aus Paderborn zurückziehen und das Forschungszentrum schließen. Bislang war in Paderborn eines von bundesweit insgesamt drei Forschungs- und Entwicklungszentren eingerichtet. Hier arbeite man unter anderem an neuen Server- und Speichersystemen für Unternehmen. Der Rückzug aus Paderborn wird mit einer konzernpolitischen Entscheidung begründet, sodass diese Forschungsarbeiten zukünftig in Japan konzentriert werden sollen.

Die rund 580 Mitarbeiter in Paderborn, welche von der Schließung betroffen sind, wurden am heutigen Montag im Rahmen einer Betriebsvollversammlung über die Schließung informiert. Den Mitarbeitern soll bis zum 30. September 2016 gekündigt werden. In wie weit die Belegschaft zu einem neuen Standort wechseln kann bzw. unter einer neuen Trägerschaft in einem Recycling-Center des Konzerns verbleiben könne ist weiter ungewiss und soll in den nun beginnenden Verhandlungen mit dem Betriebsrat geklärt werden.

Anzeige