Diözesan-Caritasverband Paderborn gegen überlaufende Bürokratie

Die überbordende Bürokratie in der Pflegedokumentation abbauen – das will der Diözesan-Caritasverband Paderborn den 256 Einrichtungen der katholischen Alten- und Gesundheitshilfe im Erzbistum Paderborn ermöglichen. Dazu bietet der Verband seit diesem Monat Schulungen an für Einrichtungs- und Pflegedienstleiter sowie für die Mitarbeiter.

„Die Dokumentation verbraucht so viel Zeit, die doch eigentlich für die Pflege von Patienten zur Verfügung stehen muss“, sagt Ulrike Hackenholt vom Diözesan-Caritasverband. Als eine von zwei autorisierten Multiplikatorinnen ist sie dafür zuständig, dass die interessierten katholischen Einrichtungen im Erzbistum Paderborn das neue Strukturmodell der Pflegedokumentation einführen und damit die Bürokratie deutlich zurückfahren können.

Als erste Einrichtung im Erzbistum Paderborn hat das Altenheim St. Josef des Caritasverbandes Hamm das neue Beikirch-Modell umgesetzt und deutlich mehr Zeit für die Pflegebedürftigen gewonnen.

Aktuell wird in Kooperation mit einem Software Dienstleister an einem Programm gearbeitet, welches die entbürokratisierten Dokumentation am PC noch effizienter gestalten soll. Ein Probelauf soll noch im Juni 2015 starten.

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